O.M.A.

Ähnlich wie bei den meisten anderen Projekten gilt auch für dieses Projekt ein Non-Disclosure-Agreement.

Für Firmen, die komplexe Maschinen und Geräte weltweit einsetzen, ist die Wartung mit besonders hohen Aufwänden verbunden, sobald Probleme auftreten, die über das Können normaler Service-Teams hinausgehen. Ein Beispiel sind Flugzeuge, die wegen technischer Schwierigkeiten nicht starten dürfen (AOG = Aircraft On Ground). Häufig müssen diese Schäden von Spezialisten begutachtet werden, die dafür eigens zum Schadensort geflogen werden müssen.

OMA (Online Maintenance Assistant) ist ein spezialisiertes Konferenz-System, das Experten-Teams des Herstellers und des Betreibers in die Lage versetzt, einen vor Ort arbeitenden Techniker des Service-Teams zu steuern und in einen Dialog einzubeziehen. Remote werden dabei multimediale Werkzeuge (z.B. Kameras), Messgeräte und Sprachübertragung integriert. Die Experten-Teams können nicht nur die übertragenden Informationen (z.B. die Bilder) bearbeiten und diskutieren, sondern auch andere Informationsquellen wie z.B. Datenbanken integrieren.

Das System wird von uns in der neuen Version gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück für den Pilotkunden Airbus/EADS entwickelt. Unsere Partner an der Hochschule konzentrieren sich auf die Multimedia-Einbindung und das Conferencing, unsere Aufgabe ist die Integration zu einer Gesamtarchitektur unter Einbeziehung kundenspezifischer Systeme (z.B. kundenseitige Authentifizierung und Informationsquellen).